Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
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Herzlich Willkommen
in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
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Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen
in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
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Mittwoch der Karwoche

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift ©2016 Katholische Bibelanstalt GmbH Stuttgart Alle Rechte vorbehalten www.bibelwerk.de

Fastenzeit (c) ulleo_pixabay_pfarrbriefservice
Fastenzeit
Datum:
Mo. 11. Apr. 2022
Von:
Ursula Lammert

Mittwoch der Karwoche

Impuls 13. April: Mt 26, 14-25;

Das Evangelium des heutigen Tages führt uns unmittelbar an die letzten Tage Jesu heran. Sehr häufig wurde gemalt, was das Evangelium berichtet:

„Das letzte Abendmahl“. Das berühmteste Bild stammt von Leonardo da Vinci.

Allen Darstellungen ist gemeinsam, dass es Zwölf sind, die mit Jesus am Tisch sitzen, bzw. halb liegen, wie es der damaligen Sitte entsprach. Ich muss gestehen: die 12 – Zahl macht mir zu schaffen, zumal die Hl. Schrift nach Mt-Mk-Lk-Joh hier nicht eindeutig ist, wenn man die entsprechenden Stellen vergleicht…

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Judas dabei war. Warum?

Weil Jesus, „der die Herzen der Menschen kannte“ und wußte, dass Judas ihn nur wenige Stunden später verraten würde, - ihm niemals Sein Heiliges Blut und Seinen Hl. Leib zur Speise gegeben hätte.

Für die Tradition der Kirche ist das ja die erste Priesterweihe.

Bei dieser wird bis heute der Regens gefragt: „Ist er (der Kandidat) auch würdig?“

Vom Johannes-Evangelium wird gesagt, dass es am genauesten über Orte und Umstände des Leben Jesu berichtet.

So spricht Johannes von einem Mahl, bei dem Jesu mitisst und mittrinkt, und dem Verräter das Brot reicht:“ Was du tun willst, das tue bald!“

Und daraufhin ging Judas hinaus: „… und es war Nacht“ – heißt es bei Johannes.

Den weiteren Verlauf lesen wir dann bei Paulus (1Kor 23 – 25):

„… Jesus nahm das Brot, sprach das Dankgebet und sagte: Dies ist mein Leib für euch. Ebenso nahm ER nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr das tut, zu meinem Gedächtnis!“

Diese Version hat die Kirche in ihr Hl. Meßopfer aufgenommen – und immer muß ich daran denken, wenn ich bei der Hl. Wandlung die Worte spreche:

„Nach dem Mahl nahm er den Kelch…“

Hier folge ich der Interpretation des hl. Paulus und der Kirche, dass bei diesem Mahl Judas nicht mehr dabei war.

Dass beim Letzten Abendmahl nur Männer dabei waren, eröffnet ein weites Feld für aktuelle Diskussionen – wobei man m.M. nach gut beraten ist, der Kirche – und nicht etwa „Maria 2.0“ – die Entscheidung zu überlassen.

Walter von den Bruck, Pfr.i.R.