Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
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MISEREOR-Hungertuch 2021/2022

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum – die Kraft des Wandels“

Hungertuch 2021/2022 (c) Misereor
Hungertuch 2021/2022
Datum:
So. 7. Feb. 2021
Von:
Paul-Joachim Schmülling

MISEREOR-Hungertuch 2021/2022

Das neue Misereor Hungertuch für die kommenden zwei Jahre trägt den Titel: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum – die Kraft des Wandels“ Die Künstlerin heißt Lilian Moreno Sánchez, geboren 1968 in Buin/Chile, lebt und arbeitet seit Mitte der 90er Jahre in Süddeutschland.

Das Hungertuch besteht aus drei Keilrahmen, von denen der Stoff aus Bettlaken von einem Krankenhaus in der Nähe von München stammt. Die Basis des Bildes ist ein Röntgen-bild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt wurde.

Gleichzeitig sind Zeichen der Heilung eingearbeitet: goldene Nähte und Blumen als Zeichen der Solidarität und Liebe. Leinöl im Stoff verweist auf die Frau, die Jesu Füße salbt (Lk 7,37f) und auf die Fußwaschung (Joh 13,14ff ).

Die Künstlerin durchbricht die Oberflächlichkeiten des Lebens und verarbeitet Erfahrungen während der chilenischen Militärdiktatur, um Leid und seine Überwindung durch Solidarität zu ermöglichen. Oft verwendet sie Röntgenbilder und trägt ihre Zeichnungen auf Krankenbettwäsche auf. Lilian Morenos Werke bleiben nicht bei der Passion stehen: Über aller Realität steht auch schon die Auferstehung.
Sie sagt: „Eine andere Welt ist möglich. Diese Hoffnung möchte ich verbreiten.“

Das Bild lädt dazu ein, die Perspektive der Menschen einzunehmen, deren Erleben und Erleiden in das Kunstwerk eingeflossen sind – die Perspektive der Armen in den Ländern des Südens, der Benachteiligten und politisch Verfolgten, wie auch der Kranken und Ausgegrenzten (bei uns) in Zeiten der Coronakrise. Ein Bild, das sich mit der ‚Gebrochenheit‘ des Lebens befasst und zugleich den Glauben an die Kraft der Wandlung und Heilung in Aussicht stellt – auch in den Kirchen, wo es ausgestellt wird.