Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen
in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen
in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen <br>in der GdG Hellenthal-Schleiden
Herzlich Willkommen
in der GdG Hellenthal-Schleiden

Dank an Heinrich Ronig

Küster und Organist – auch in der Kapelle des Krankenhauses Schleiden

Heinrich Ronig bei der Fronleichnamsprozession 2018 (c) Paul-Joachim Schmülling
Heinrich Ronig bei der Fronleichnamsprozession 2018
Datum:
Mo 26. Okt 2020
Von:
Paul-Joachim Schmülling

Dank an Heinrich Ronig: Küster und Organist – auch in der Kapelle des Krankenhauses Schleiden

Dass Heinrich Ronig eine Institution in St. Brigida – Blumenthal war, ist allgemein bekannt, weniger jedoch, dass er gleichzeitig jahrzehntelang auch in der Krankenhauskapelle tätig war. Wie es dazu kam, erzählte er selbst immer wieder gerne und schmunzelnd.

Zu Beginn des Jahres 1976 sei er selbst stationär Patient im St. Antonius Krankenhaus gewesen, in dem damals noch Ordensschwestern tätig waren. Eines Abends habe die Schwester Oberin, die auf ihrem Rundgang auch in sein Zimmer kam, gefragt, warum er so viel Besuch von der Geistlichkeit bekäme!? Als er erklärte, er sei als Küster und Organist in Blumenthal tätig, erwiderte die Schwester Oberin, dann könne er ja auch „bei ihnen“ die Orgel spielen. Und so kam es, dass Heinrich Ronig am Fest Mariä Lichtmess 1976 noch als Patient des Krankenhauses das erste Mal den Gesang der Schwestern mit der Orgel begleitete und das in der Folge 20 Jahre lang mehrmals in der Woche während aller Gottesdienste beibehielt.

Nach dem Weggang der Ordensschwestern aus dem St. Antonius Krankenhaus im Jahre 1996 und dem Tod von Krankenhauspfarrer Pater August Stender im Jahre 2000 erschien es ihm zunächst naheliegend, nach 24 Jahren ehrenamtlichem Dienst in der Krankenhaus-kapelle, seinen Dienst zu beenden. Doch seine hohe Loyalität zu den dort Tätigen und seine Liebe zur (Kirchen-)Musik hielten ihn. Ohne sein Orgelspiel, das wusste er, wären die Gottesdienste in der Krankenhauskapelle, insbesondere die im Laufe der Zeit zunehmenden Wortgottesfeiern, weniger feierlich gewesen und hätten das Herz der Menschen nicht in gleicher Weise berührt. Also blieb er und kam zwei weitere Jahrzehnte, um an jedem Samstagabend die Orgel zu spielen. Im Februar 2016 feierten wir mit ihm sein 40jähriges Dienstjubiläum im Krankenhaus. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich sein gesundheitlicher Zustand leider schon deutlich verschlechtert und zwang ihn nur wenige Wochen später seinen Dienst zu beenden. Seine herzliche Art haben alle hoch geschätzt und seitdem sehr vermisst. Er war stets bescheiden, immer freundlich, verbindlich und zuverlässig.

So bedanke ich mich bei Heinrich Ronig im Namen unzähliger Patientinnen, Mitarbeiterinnen und Gottesdienstbesucherinnen, aber auch vieler ehrenamtlicher Wortgottesdienstleiterinnen,

Kommunionhelferinnen und Lektorinnen für seinen Dienst an der Orgel und in der Sakristei.

Möge er nun – umfangen von Gottes großer Liebe – leben im Reich des Friedens.

Margot Schmitz

Seelsorgerin im Krankenhaus Schleiden